Notgroschen-Rechner: Wie hoch sollte dein Notgroschen sein?
Dein Ziel aus deinen eigenen notwendigen Ausgaben, die Zahl der Monate, die zu deiner Lage passt, und das Datum, an dem du ankommst.
Dieser Notgroschen-Rechner sagt dir, wie viel du zurücklegen solltest: drei bis sechs Monate deiner notwendigen Ausgaben, neun bis zwölf, wenn dein Einkommen schwankt und zusätzlich Angehörige von dir abhängen oder kein zweites Einkommen im Haushalt ist. Bei 2.000 € notwendigen Ausgaben im Monat sind das 6.000 € bis 12.000 €, im ungünstigsten Fall bis 24.000 €. Trag unten deine eigenen Ausgaben ein: Der Rechner zeigt dir deine Zahl, schlägt dir die Zahl der Monate vor, die zu deiner Lage passt, und sagt dir, wie lange du mit deiner Sparrate brauchst. Sieben Währungen, ohne Anmeldung.
Wie hoch sollte der Notgroschen sein?
Drei Monate notwendiger Ausgaben sind das Minimum, sechs die übliche Antwort, und die ehrliche Antwort hängt davon ab, wie schnell du dein Einkommen ersetzen könntest. Wer ein festes Gehalt hat und mit jemandem zusammenlebt, der auch verdient, kommt mit drei Monaten Puffer wieder auf die Beine. Wer selbstständig ist, zwei Kinder hat und das einzige Einkommen im Haushalt stellt, braucht eher ein Jahr, weil ein schwaches Quartal und eine kaputte Heizung im selben Monat kommen können.
Die Verbraucherzentrale nennt als Faustregel zwei bis drei Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto (Stand: 12.02.2026). Brutto oder netto? Netto, und noch genauer ist es, mit deinen tatsächlichen notwendigen Ausgaben zu rechnen statt mit dem Gehalt: Im Notfall musst du deine Kosten decken, nicht dein Einkommen ersetzen. Genau so rechnet dieser Rechner.
| Deine Lage | Monate notwendiger Ausgaben | Bei 2.000 € im Monat |
|---|---|---|
| Festes Gehalt, zwei Einkommen im Haushalt, niemand hängt von dir ab | 3 | 6.000 € |
| Festes Gehalt, aber nur ein Einkommen im Haushalt oder Angehörige, die von dir abhängen | 6 | 12.000 € |
| Schwankendes Einkommen, zwei Einkommen im Haushalt, niemand hängt von dir ab | 6 | 12.000 € |
| Schwankendes Einkommen und entweder Angehörige oder kein zweites Einkommen | 9 | 18.000 € |
| Schwankendes Einkommen, Angehörige und kein zweites Einkommen im Haushalt | 12 | 24.000 € |
Der Notgroschen schützt dich weniger vor dem Notfall selbst als vor dem Kredit, den du sonst dafür aufnehmen würdest. Laut Stiftung Warentest lag der durchschnittliche Dispozins am 18. Mai 2026 bei 10,99 % im Jahr. Steht eine Autoreparatur von 1.500 € ein Jahr lang im Dispo, kostet sie dich rund 165 € Zinsen. Mit drei Monaten Puffer ist sie eine einfache Überweisung vom Tagesgeld aufs Girokonto.
Wie berechnet man den Notgroschen?
Notwendige Ausgaben pro Monat mal die Zahl der Monate, die du abdecken willst. Die ganze Schwierigkeit steckt in der ersten Zahl: Viele nehmen alles, was sie im Monat ausgeben, und machen das Ziel damit so groß, dass es unerreichbar wirkt. Oder sie vergessen die Rechnungen, die nur einmal im Jahr kommen.
- Zählt mit: Warmmiete oder Kreditrate fürs Zuhause, Lebensmittel, Strom, Internet und Handy, der Weg zur Arbeit, Versicherungsbeiträge, Mindestraten für alle Schulden, Kita, Medikamente.
- Zählt nicht: Restaurant, Streaming, Fitnessstudio, Kleidung, Urlaub und deine monatliche Sparrate. Wenn du morgen deinen Job verlierst, fällt das als Erstes weg.
- Jahreskosten durch zwölf teilen: Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, Jahresabos. Eine Kfz-Versicherung von 600 € im Jahr sind 50 € notwendige Ausgaben im Monat, auch wenn sie in keinem Monat so auf dem Kontoauszug steht.
Wenn du deine Ausgaben noch nie erfasst hast, ist jede Zahl hier eine Schätzung. Zwei Monate erfasste Ausgaben ersetzen sie durch deine eigene Zahl, und das Ziel wird dabei oft kleiner, als du befürchtet hast.
Wie lange dauert es, einen Notgroschen anzusparen?
Teile das, was fehlt, durch das, was du im Monat zurücklegen kannst. 12.000 € bei 300 € im Monat sind 40 Monate, also drei Jahre und vier Monate. Mit 500 € im Monat sind es 24 Monate, mit 1.000 € ein Jahr. Der Rechner zeigt neben den Monaten auch den Monat, in dem du ankommst, denn ein Datum ist ein Plan und „40 Monate“ nur eine Zahl.
| Ziel | 150 € im Monat | 300 € im Monat | 500 € im Monat | 1.000 € im Monat |
|---|---|---|---|---|
| 6.000 € | 40 Monate | 20 Monate | 12 Monate | 6 Monate |
| 12.000 € | 80 Monate | 40 Monate | 24 Monate | 12 Monate |
| 18.000 € | 120 Monate | 60 Monate | 36 Monate | 18 Monate |
| 24.000 € | 160 Monate | 80 Monate | 48 Monate | 24 Monate |
Fang mit einem Monat an, nicht mit sechs. Von null aus wirkt ein Ziel von sechs Monaten unerreichbar, und wer das Ziel nicht sieht, hört leicht auf. Ein Monat notwendiger Ausgaben ist greifbar, fängt schon die häufigen Notfälle ab, von der Waschmaschine bis zur Werkstattrechnung, und die Gewohnheit, am Zahltag Geld zur Seite zu legen, baut den Rest auf.
Wo sollte man den Notgroschen parken?
Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto, von dem du im Alltag bezahlst. So empfiehlt es auch die Verbraucherzentrale. Du kommst innerhalb eines Tages an das Geld, sein Wert schwankt nicht, und die Trennung ist wichtiger als der Zins: Geld, das sich den Kontostand mit Miete und Einkauf teilt, wird ausgegeben, nicht aus Schwäche, sondern weil du es als verfügbar siehst. Guthaben bei Banken in der EU sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Bringt das Konto Zinsen, umso besser, aber die Aufgabe des Notgroschens ist, da zu sein, nicht zu wachsen.
Zwei Orte wirken passend und sind es nicht: Festgeld, an das du vor dem Ende der Laufzeit in der Regel nicht herankommst, und alles, dessen Kurs schwankt, etwa Aktien, ETFs oder Krypto. Der Notgroschen ist das Geld für den schlechtesten Tag des Jahres, und der fällt gern in eine Woche, in der auch die Börse unten ist.
Vom Notgroschen-Rechner zum gesparten Geld: Wie fange ich an?
- Hol dir die echte Zahl deiner notwendigen Ausgaben. Erfasse zwei Monate lang deine Ausgaben und trenne, was einen Jobverlust überstehen würde und was nicht.
- Setz das erste Etappenziel auf einen Monat. Behalte das ganze Ziel im Blick, aber arbeite zuerst nur auf den ersten Monat hin.
- Verschieb das Geld am Zahltag. Ein Dauerauftrag am Monatsanfang ist eine Entscheidung, die du einmal triffst. Eine Überweisung am 25. ist eine Entscheidung, die du jeden Monat neu triffst, und die verliert.
- Nimm es vom Girokonto weg. Ein eigenes Tagesgeldkonto oder ein Spartopf, der von deinem verfügbaren Saldo abgezogen wird.
- Füll ihn nach dem Einsatz wieder auf. Ein Notgroschen, der gebraucht wurde, hat seine Aufgabe erfüllt. Die nächste Sparrate geht zuerst dorthin zurück.
Ungefähr das macht AI Money mit Spartöpfen: Der Notgroschen bekommt ein eigenes Ziel und ein Datum, das Geld darin zählt nicht mehr zu deinem verfügbaren Saldo, und die App zeigt dir, ob dein Tempo reicht. Für die Zahl der notwendigen Ausgaben brauchst du keine Tabelle: Du erfasst Ausgaben per WhatsApp, per Sprache oder mit dem Foto vom Kassenbon, auch Bargeld, das eine App mit Bankanbindung nicht sieht. Der kostenlose Plan reicht dafür aus.
Was die App nicht tut, gehört auch dazu: Sie eröffnet kein Konto, verschiebt kein Geld für dich und zahlt keine Zinsen. AI Money ist kein Broker: Hier kaufst und verkaufst du nichts. Wenn dein Dauerauftrag schon läuft und du nur wegen der Zahl hier warst, nimm sie mit und lass den Download aus.
Häufige Fragen
Für die meisten Menschen drei bis sechs Monate der notwendigen Ausgaben, und neun bis zwölf Monate, wenn das Einkommen schwankt und zusätzlich Angehörige davon abhängen oder es kein zweites Einkommen im Haushalt gibt. Bei 2.000 € notwendigen Ausgaben im Monat sind das 6.000 € bis 12.000 €, im ungünstigsten Fall bis 24.000 €. Die Verbraucherzentrale nennt als Faustregel zwei bis drei Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto.
Ja, wenn dein Einkommen sicher ist und eine zweite Person im Haushalt verdient: Dann fängt das zweite Einkommen einen Teil auf, und drei Monate Puffer überbrücken den Rest. Zu knapp sind sie, wenn du das einzige Einkommen hast, Angehörige von dir abhängen oder du selbstständig bist, weil dann ein schwaches Quartal und eine unerwartete Rechnung zusammenkommen können. Dann sind sechs bis zwölf Monate das sicherere Ziel.
Man multipliziert die notwendigen Ausgaben eines Monats mit der Zahl der Monate, die man abdecken will. Notwendig sind Warmmiete oder Kreditrate fürs Zuhause, Lebensmittel, Strom, Mobilität, Versicherungen, Mindestraten für Schulden und ein Zwölftel der Jahreskosten wie Kfz-Versicherung. Restaurant, Abos, Kleidung und Urlaub zählen nicht dazu. Es wird netto gerechnet, nicht brutto.
Man teilt das Ziel durch die monatliche Sparrate. Ein Notgroschen von 12.000 € dauert bei 300 € im Monat 40 Monate, bei 500 € im Monat 24 Monate und bei 1.000 € im Monat 12 Monate, jeweils ohne Zinsen. Schneller kommt man oft voran, wenn man zuerst einen Monat notwendiger Ausgaben anspart und das Ziel erst erhöht, wenn das Sparen am Zahltag zur Gewohnheit geworden ist.
Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto für den Alltag, innerhalb eines Tages verfügbar und ohne Kursschwankungen. So empfiehlt es auch die Verbraucherzentrale. Die Trennung ist wichtiger als der Zins, weil Geld auf dem Alltagskonto ausgegeben wird. Ungeeignet sind Festgeld, an das man vor Laufzeitende in der Regel nicht herankommt, und alles, dessen Wert in der Woche fallen kann, in der man es braucht.
Erst einen kleinen Notgroschen von einem Monat notwendiger Ausgaben, dann die teuren Schulden wie Dispo oder Kreditkarte tilgen und danach den Notgroschen vervollständigen. Ohne jeden Puffer landet die nächste Überraschung direkt wieder im Dispo, den du gerade abbauen willst. Mit einem Monat Reserve kannst du alles über den Mindestraten in die Tilgung stecken und trotzdem eine Reparatur oder Zahnarztrechnung bezahlen, ohne dir Geld zu leihen.
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