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Zinseszinsrechner mit monatlicher Einzahlung

Mit monatlicher Einzahlung und fünf Zinsintervallen. Auf den Cent dasselbe Ergebnis wie der Rechner der US-Börsenaufsicht SEC.

10.000 € Startkapital plus 500 € im Monat werden bei 6 % Zinsen im Jahr und monatlicher Zinsgutschrift in 10 Jahren zu 100.133,64 €. 70.000 € davon hast du selbst eingezahlt, die anderen 30.133,64 € sind Zinsen und Zinseszinsen. Zinseszins heißt: Auch die Zinsen bringen wieder Zinsen. Der Rechner unten liefert bei gleichen Eingaben denselben Betrag auf den Cent wie der Zinseszinsrechner der US-Börsenaufsicht SEC auf investor.gov, mit denselben Feldern und denselben fünf Zinsintervallen.

* KENNZEICHNET EIN PFLICHTFELD

1Anfangskapital
Geldbetrag, der dir zu Beginn zur Verfügung steht.
2Einzahlung
Betrag, den du jeden Monat zum Kapital hinzufügen willst, oder eine negative Zahl für den Betrag, den du jeden Monat entnehmen willst.
Wie viele Jahre du sparen willst.
3Zinssatz
% Dein geschätzter Zinssatz pro Jahr.
% Spanne über und unter dem oben angegebenen Zinssatz, für die du die Ergebnisse sehen willst.
4Zinsintervall
Wie oft im Jahr die Zinsen gutgeschrieben und ab dann mitverzinst werden.

Die Berechnung läuft in deinem Browser. Keine deiner Eingaben verlässt dein Gerät oder wird gespeichert.

Zinseszins-Beispiel: 500 € im Monat über 10 Jahre

Du startest mit 10.000 €, zahlst jeden Monat 500 € ein und bekommst 6 % Zinsen im Jahr, die monatlich gutgeschrieben werden. So entwickelt sich dein Guthaben Jahr für Jahr:

JahrEingezahltZinsenGuthaben
116.000,00 €784,56 €16.784,56 €
222.000,00 €1.987,58 €23.987,58 €
328.000,00 €3.634,86 €31.634,86 €
434.000,00 €5.753,81 €39.753,81 €
540.000,00 €8.373,52 €48.373,52 €
646.000,00 €11.524,87 €57.524,87 €
752.000,00 €15.240,66 €67.240,66 €
858.000,00 €19.555,70 €77.555,70 €
964.000,00 €24.506,94 €88.506,94 €
1070.000,00 €30.133,64 €100.133,64 €
10.000 € Startkapital, 500 € im Monat, 6 % Zinsen pro Jahr, monatliche Zinsgutschrift. „Eingezahlt“ enthält die 10.000 € vom Start. Geprüft gegen den Rechner der SEC. Der Zinseszins hängt nicht von der Währung ab, deshalb zeigt der Rechner oben nur Zahlen, ohne Währungszeichen.

Spannend ist nicht die Endsumme, sondern die Aufteilung. Im ersten Jahr bringen die Zinsen 784,56 €, kaum sichtbar. Nach zehn Jahren sind es 30.133,64 €, also rund 30 % des Endbetrags, ohne dass du einen Cent mehr eingezahlt hast. Die Einzahlungen wachsen in einer geraden Linie, 6.000 € pro Jahr, die Zinsen nicht. Zinseszins ist nicht schnell, sondern geduldig: Der größte Teil seiner Wirkung entsteht im letzten Drittel der Laufzeit. Deshalb zählt beim Sparen die Zeit oft mehr als die Höhe der Rate.

Sparplan-Beispiel: Was aus 100 € im Monat wird

Ein Sparplan im finanzmathematischen Sinn ist nichts anderes als eine feste monatliche Einzahlung. So sieht das mit 100 € im Monat ohne Startkapital aus, bei monatlicher Zinsgutschrift und drei verschiedenen Zinssätzen:

LaufzeitEingezahltBei 3 %Bei 5 %Bei 7 %
10 Jahre12.000,00 €13.974,14 €15.528,23 €17.308,48 €
20 Jahre24.000,00 €32.830,20 €41.103,37 €52.092,67 €
30 Jahre36.000,00 €58.273,69 €83.225,86 €121.997,10 €
100 € im Monat, kein Startkapital, Zinssatz pro Jahr, monatliche Zinsgutschrift. Ohne Inflation, Steuern und Gebühren.

Nach 30 Jahren hast du in jeder Zeile 36.000 € eingezahlt. Bei 3 % stehen am Ende 58.273,69 €, bei 7 % sind es 121.997,10 €: Vier Prozentpunkte Unterschied machen mehr als das Doppelte aus. Ob ein Zins von 7 % über 30 Jahre realistisch ist, sagt dir dieser Rechner nicht. Das ist eine Annahme, die du selbst triffst, und genau dafür gibt es im Formular die Zinsspanne.

Zinseszins monatlich oder jährlich: Warum Rechner verschiedene Zahlen liefern

Weil sie deine monatliche Einzahlung unterschiedlich behandeln, sobald die Zinsen nicht monatlich gutgeschrieben werden. Das erklärt fast jeden Fall, in dem zwei seriöse Rechner mit denselben Eingaben nicht übereinstimmen. Am Runden liegt es selten.

Ein Beispiel: 100 € im Monat, ein Jahr lang, 12 % Zinsen im Jahr, kein Startkapital. Je nach Zinsintervall kommt Folgendes heraus:

ZinsgutschriftEinzahlung pro PeriodeNach einem Jahr
Jährlich1.200,00 €1.200,00 €
Halbjährlich600,00 €1.236,00 €
Vierteljährlich300,00 €1.255,09 €
Monatlich100,00 €1.268,25 €
Täglich3,29 €1.274,75 €
100 € im Monat, kein Startkapital, 1 Jahr, 12 % Zinsen pro Jahr. Die tägliche Einzahlung ist gerundet angezeigt; gerechnet wird mit 1.200 € geteilt durch 365.

Schau dir die erste Zeile an: Bei jährlicher Zinsgutschrift bringen deine zwölf Einzahlungen gar nichts. Du hast 1.200 € eingezahlt und hast 1.200 €. Das ist kein Fehler des Rechners. Das Modell fasst die Einzahlungen eines Jahres zu einer einzigen Einzahlung am Ende des Jahres zusammen, und Geld, das am letzten Tag eingeht, hatte keine Zeit, Zinsen zu bringen.

Die Regel ohne Umschweife: Die monatliche Einzahlung wird aufs Jahr hochgerechnet, zu gleichen Teilen auf die Zinsperioden verteilt und jeweils am Ende einer Periode gebucht. Bei vierteljährlicher Gutschrift gehen also nicht jeden Monat 100 € ein, sondern 300 € am Ende jedes Quartals. Bei täglicher Gutschrift sind es 3,29 € am Ende jedes Tages.

Deshalb zeigt dir dieser Rechner bei jedem Intervall außer „monatlich“ darunter noch eine zweite Zahl: die, die herauskäme, wenn das Geld wirklich jeden Monat eingeht. Beide Zahlen stimmen, sie beantworten nur verschiedene Fragen. Zu wissen, welche du gerade vor dir hast, ist der Unterschied zwischen einer Zahl, der du vertraust, und einer, die du nur glaubst.

Zinseszinsformel mit monatlicher Einzahlung

Ohne Tricks und ohne bequemes Runden. K0 ist dein Anfangskapital, E die monatliche Einzahlung, r der Jahreszins als Dezimalzahl (6 % = 0,06), t die Laufzeit in Jahren und n die Zahl der Zinsgutschriften pro Jahr (1 jährlich, 2 halbjährlich, 4 vierteljährlich, 12 monatlich, 365 täglich).

i   = r / n            Zins pro Periode
N   = n · t            Anzahl der Perioden
e   = E · 12 / n       Einzahlung, auf die Perioden verteilt

Kt  = K0 · (1 + i)^N  +  e · [ (1 + i)^N − 1 ] / i

In Worten: Das Anfangskapital wächst N Perioden lang mit dem Periodenzins. Dazu kommen alle Einzahlungen, jede verzinst ab dem Moment, in dem sie eingeht. Die eckige Klammer geteilt durch i ist der nachschüssige Rentenendwertfaktor: Er zählt alle Einzahlungen samt ihren Zinsen zusammen.

Rechne es mit dem Beispiel oben nach: i = 0,06 / 12 = 0,005, N = 120 Perioden und e = 500. Heraus kommen 100.133,64 €. In Excel geht das bei monatlicher Gutschrift mit einer einzigen Formel: =ZW(0,06/12;120;-500;-10000) ergibt ebenfalls 100.133,64.

Drei Annahmen solltest du kennen, weil sie die Zahl mit der der SEC vergleichbar machen und nicht mit irgendeiner anderen: Das Jahr hat bei täglicher Gutschrift fest 365 Tage, Schaltjahre zählen nicht. Die Einzahlung wird am Ende jeder Periode gebucht, nie am Anfang. Und jeder Wert der Tabelle wird direkt aus der Formel berechnet, ohne Rundungsfehler aus dem Vorjahr mitzuschleppen.

Was dir diese Zahl nicht sagt

Ein Zinseszinsrechner rechnet Arithmetik hoch, nicht die Wirklichkeit. Bevor du mit dieser Zahl eine Entscheidung triffst, drei ehrliche Hinweise:

  • Den Zins trägst du selbst ein, und er ist eine Annahme. Bei Tagesgeld oder Festgeld kennst du ihn für eine gewisse Zeit. Bei einem Aktien-ETF nicht: Der kann in einem Jahr 15 % machen und im nächsten ein Minus von 20 %. Genau dafür gibt es die Zinsspanne im Formular: Du siehst eine Bandbreite statt einer einzigen Zahl, die wie ein Versprechen aussieht.
  • Die Inflation ist nicht abgezogen. Die 100.133,64 € aus dem Beispiel sind Euro in zehn Jahren, und die kaufen weniger als heute. Wie viel weniger, zeigt der Inflationsrechner. Für ein Ergebnis in heutiger Kaufkraft trägst du den realen Zins ein, also den erwarteten Zins minus die erwartete Inflation.
  • Steuern und Gebühren sind nicht abgezogen. Kapitalerträge können steuerpflichtig sein, und Fonds berechnen laufende Kosten, die direkt von der Rendite abgehen. Laufende Kosten von 1,5 % im Jahr nehmen dir bei 6 % Rendite ein Viertel des Ertrags, jedes Jahr.

Und ein Hinweis, der zum Namen dieser Seite gehört: AI Money legt dein Geld nicht an und empfiehlt dir keine Geldanlage. AI Money ist kein Broker: Hier kaufst und verkaufst du nichts, und Sparpläne bietet die App nicht an. Sie hilft dir, deine Finanzen im Blick zu behalten: was reinkommt, was rausgeht und wie viel du schon zurückgelegt hast. Dieser Rechner ist ein kostenloses Werkzeug, keine Empfehlung.

Vom Rechner zum echten Sparen

Das Schwierige am Zinseszins ist nicht die Formel, sondern am Monatsende die 500 € wirklich übrig zu haben. Da hilft keine Hochrechnung mehr, da musst du wissen, wohin dein Geld geht.

In AI Money heißt das Spartopf: Du legst einen Betrag beiseite, die App zieht ihn von deinem verfügbaren Saldo ab und zeigt dir, wie weit du beim Sparziel bist. Der kostenlose Plan (mit Werbung) enthält drei Spartöpfe, mit Pro sind es beliebig viele. Ausgaben erfasst du per Sprache, mit dem Foto vom Kassenbon oder per WhatsApp-Nachricht, auch Bargeld, das eine App mit Bankanbindung nicht sieht.

Wie berechnet man Zinseszins mit monatlicher Einzahlung?

Mit der Formel Kt = K0 · (1 + i)^N + e · [(1 + i)^N − 1] / i. Dabei ist i der Jahreszins geteilt durch die Zahl der Zinsgutschriften pro Jahr, N die Gesamtzahl der Perioden und e die monatliche Einzahlung, aufs Jahr hochgerechnet und auf die Perioden verteilt. Mit 10.000 € Startkapital, 500 € im Monat, 10 Jahren und 6 % Zinsen bei monatlicher Gutschrift ergibt das 100.133,64 €.

Warum liefern zwei Zinseszinsrechner unterschiedliche Ergebnisse?

Meistens, weil sie die monatliche Einzahlung unterschiedlich behandeln, wenn die Zinsen nicht monatlich gutgeschrieben werden. Manche sammeln die Einzahlungen bis zum Periodenende ohne Zinsen, andere verzinsen sie monatlich. Bei 100 € im Monat, einem Jahr und 12 % Zinsen ergibt die jährliche Gutschrift 1.200,00 €, die monatliche 1.268,25 €. Auch ob eine Einzahlung am Anfang oder am Ende einer Periode gebucht wird, verändert das Ergebnis.

Kommt der Rechner auf dasselbe Ergebnis wie der Zinseszinsrechner von investor.gov?

Ja, auf den Cent und mit denselben Eingaben: Anfangskapital, monatliche Einzahlung, Laufzeit in Jahren, geschätzter Zinssatz, Zinsspanne und fünf Zinsintervalle (jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich, täglich). Geprüft wurde das mit mehr als 2.500 Vergleichswerten gegen den Server der US-Börsenaufsicht SEC.

Welches Zinsintervall soll ich im Zinseszinsrechner wählen?

Das, mit dem dein Konto oder Produkt tatsächlich arbeitet. Beim Tagesgeld schreiben Banken die Zinsen je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich oder jährlich gut; das steht in den Konditionen des Kontos. Wenn du es nicht weißt, ist monatlich die übliche Annahme. Je häufiger die Gutschrift, desto höher das Ergebnis, der Unterschied zwischen monatlich und täglich ist aber klein.

Berücksichtigt der Zinseszinsrechner Inflation und Steuern?

Nein. Er zeigt den nominalen Betrag. Um das Ergebnis in heutiger Kaufkraft zu sehen, trägst du den realen Zins ein, also den erwarteten Zins minus die erwartete Inflation. Steuern auf Kapitalerträge und laufende Kosten von Fonds sind ebenfalls nicht abgezogen und verringern das Ergebnis.

Kann ich mit dem Zinseszinsrechner auch Entnahmen berechnen?

Ja. Trag die monatliche Einzahlung als negative Zahl ein, dann zeigt der Rechner, wie viel vom Kapital übrig bleibt, während du jeden Monat einen festen Betrag entnimmst. So schätzt du ab, wie lange ein Guthaben reicht, von dem du regelmäßig Geld abhebst.

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Aktualisiert October 4, 2026