Funktion

Ausgaben per WhatsApp erfassen

Du schreibst Denis „Bäcker 4,80“, und die Ausgabe steht mit Kategorie und Datum in der App. Auch per Sprachnachricht oder mit dem Foto vom Kassenbon.

In AI Money erfasst du eine Ausgabe, indem du Denis, dem KI-Assistenten der App, eine WhatsApp-Nachricht schreibst, so wie du es einem Freund erzählen würdest: „Bäcker 4,80“. Das geht als Text, als Sprachnachricht oder mit dem Foto vom Kassenbon. Die KI erkennt Betrag, Kategorie, Datum und Händler, antwortet dir auf Deutsch mit dem, was sie verstanden hat, und die Transaktion erscheint in der App. Im Gratis-Plan sind 2 Einträge pro Tag enthalten, mit Pro entfällt das Tageslimit. Die Verknüpfung dauert eine Minute und läuft über einen Code mit 6 Zeichen aus den Einstellungen.

Wie erfasse ich eine Ausgabe per WhatsApp?

Du schreibst Denis wie einem Freund. Es gibt keine Befehle, kein festes Format und keine Schlüsselwörter zum Auswendiglernen. „Hab beim Bäcker 4,80 gezahlt“ und „Bäcker 4,80“ werden zur selben Transaktion.

Ein Beispiel, Schritt für Schritt. Du schreibst „Wocheneinkauf 86,40 bei Rewe“. Denis liest die Nachricht, erkennt 86,40 €, ordnet den Betrag einer deiner Kategorien zu, etwa „Essen“, setzt das heutige Datum und speichert „Rewe“ als Titel. Er antwortet dir mit diesen vier Angaben, damit du siehst, was er verstanden hat. Öffnest du die App, steht die Ausgabe schon in deiner Liste und zählt zum Limit dieser Kategorie für den laufenden Monat.

Einnahmen funktionieren genauso: „Gehalt 2.450 eingegangen“ wird als Einnahme gespeichert, nicht als Ausgabe. Und wenn du von einem vergangenen Tag sprichst, übernimmt Denis das Datum: „gestern für 60 € getankt“ bekommt das Datum von gestern und nicht das von heute.

Was kann ich Denis schicken, und wie viel ist im Gratis-Plan drin?

Drei Arten von Eingaben und zwei Befehle für das, was du schon eingetragen hast. Das Limit des Gratis-Plans zählt pro Tag und beginnt um Mitternacht in deiner Zeitzone neu.

Was du schickstWas Denis machtGratis-PlanPro
Eine TextnachrichtErkennt Betrag, Kategorie, Datum und Händler und speichert die Transaktion2 Einträge pro TagOhne Tageslimit
Eine SprachnachrichtWandelt sie in Text um und behandelt sie wie eine geschriebene NachrichtBis 30 Sekunden, zählt zu den 2 Einträgen pro TagOhne Tageslimit
Das Foto eines KassenbonsLiest Summe und Händler vom BonZählt zu den 2 Einträgen pro TagOhne Tageslimit
„bearbeite …“ oder eine Antwort auf Denis’ BestätigungKorrigiert die Transaktion: Betrag, Kategorie, Titel, Datum, Währung oder ob es Ausgabe oder Einnahme warEnthaltenEnthalten
„lösche die letzte“Zeigt dir die Transaktion und wartet auf ein „ja“, bevor er sie löschtEnthaltenEnthalten

Denis versteht und antwortet auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Japanisch, und zwar in der Sprache, die du in der App eingestellt hast.

Wie oft wird wirklich per Chat erfasst?

Die Frage ist berechtigt, denn auf dem Papier klingt fast jede Methode bequem. Wir haben die Kanäle der App miteinander verglichen, und der Chat liegt deutlich vorn.

In den 30 Tagen bis zum 27. Juli 2026 kamen über WhatsApp mehr als dreizehnmal so viele Transaktionen in AI Money an wie über das automatische Auslesen von Bank-SMS auf Android, den anderen Kanal, der ohne Tippen auskommt. Am aktivsten Tag waren es über 300 Einträge per WhatsApp. Interne Messung von AI Money, über alle Nutzer weltweit.

Die Erklärung ist unspektakulär und gerade deshalb glaubwürdig: WhatsApp ist sowieso offen. In Deutschland erreicht WhatsApp laut einer Verbraucherbefragung der Bundesnetzagentur (veröffentlicht im November 2023) einen Nutzungsanteil von 92 % und ist damit der am stärksten verbreitete Online-Kommunikationsdienst. Eine Ausgabe dort einzutragen heißt: keine App wechseln, auf keinen Bildschirm warten und abends nicht den ganzen Tag aus dem Gedächtnis nachtragen.

Wie verknüpfe ich meine WhatsApp-Nummer mit der App?

Das machst du einmal, in der App, in drei Schritten. Du brauchst dafür ein Nutzerkonto; im Gastmodus geht es nicht.

  1. In AI Money öffnest du die Einstellungen und tippst auf „WhatsApp verknüpfen“. Die App zeigt dir einen Code mit 6 Zeichen.
  2. Du tippst auf „WhatsApp öffnen“, und der Chat mit Denis geht auf, der Code steht schon drin. Du schickst ihn so ab, wie er ist.
  3. Denis prüft den Code, bestätigt dir die Verknüpfung im selben Chat, und ab dann landet jede Nachricht an ihn in deinem Nutzerkonto.

Der Code läuft nach 5 Minuten ab. Warst du abgelenkt, forderst du in den Einstellungen einen neuen an; nach drei Codes innerhalb von 5 Minuten heißt es kurz warten. Das Handy, von dem du schreibst, muss nicht das sein, auf dem die App installiert ist: Verknüpft wird die Nummer, nicht das Gerät.

Auf welchem Konto landet die Ausgabe aus dem Chat?

Standardmäßig auf deinem Hauptkonto, also dem Konto, das du in der App als Hauptkonto markiert hast. Führst du mehrere Konten und willst im Chat entscheiden, schaltest du in den Einstellungen „Konten in WhatsApp“ ein und wählst, welche Konten Denis kennen darf.

Von diesen Konten bekommt Denis nur den Namen, den Spitznamen, falls du einen vergeben hast, die Währung und die Kontoart. Salden verlassen das Handy nicht, die letzten vier Ziffern einer Karte auch nicht. Das reicht, damit Denis weiß, dass „Sparkasse“ und „N26“ zwei verschiedene Konten sind, und dich fragt, auf welches die Ausgabe gehört.

Was passiert, wenn die KI die falsche Kategorie wählt?

Das kommt vor, und wir sagen es lieber, bevor du es selbst merkst. Am häufigsten verwirren Händler mit mehrdeutigem Namen: die Drogerie, die auch Lebensmittel verkauft, das Restaurant, das wie ein Modegeschäft heißt, die Abbuchung, die unter dem Firmennamen statt unter der Marke erscheint.

Korrigiert wird im selben Chat, ohne die App zu öffnen. Du antwortest auf Denis’ Bestätigung mit „nein, das war Gesundheit“ oder „ändere auf 30“, oder du schreibst „bearbeite …“, um die letzte Transaktion zu ändern. Denis passt Betrag, Kategorie, Titel, Datum und Währung an, auf Wunsch auch, ob es eine Ausgabe oder eine Einnahme war, und bestätigt dir das Ergebnis. Zum Löschen schreibst du „lösche die letzte“ oder antwortest auf die Transaktion mit „lösch das“: Denis zeigt dir die ganze Transaktion und wartet auf ein „ja“, bevor er etwas löscht. Eine einzelne Nachricht entfernt also nicht aus Versehen den falschen Eintrag.

Ist es sicher, meine Ausgaben an einen WhatsApp-Bot zu schicken?

Das hängt davon ab, was dich beunruhigt. Deshalb die drei Punkte einzeln und ohne Umschweife.

Was du schickst, wird außerhalb deines Handys verarbeitet. Der Text der Nachricht, die Sprachnachricht und das Foto gehen an einen Server von AI Money und von dort an einen KI-Anbieter, der sie auswertet; Sprachnachrichten werden dafür vorher in Text umgewandelt. Ohne diesen Schritt gibt es keine Erkennung: Dass aus „Bäcker 4,80“ eine Transaktion mit Kategorie wird, leistet genau dieses Modell. Welche Anbieter das sind, steht in der Datenschutzerklärung von AI Money.

Dein Verlauf liegt dagegen auf deinem Handy, in einer lokalen Datenbank. Was per WhatsApp reinkommt, legt der Server als fertige Transaktion in deinem Nutzerkonto ab, damit die App sie abholen kann. Deine komplette Transaktionsliste wird nur kopiert, wenn du in den Einstellungen AI Money Cloud einschaltest, einen Teil von Pro.

Und niemand kann Denis Nachrichten unterschieben, die angeblich von deiner Nummer kommen. Jedes Ereignis, das von WhatsApp eintrifft, wird gegen die kryptografische Signatur von Meta geprüft, bevor es dein Nutzerkonto berührt: Eine Nachricht, die nicht aus der Infrastruktur von WhatsApp stammt, wird verworfen, ohne verarbeitet zu werden.

Worin unterscheidet sich das von einem Bot, der in eine Tabelle schreibt?

Heute gibt es zwei Arten, Ausgaben per Chat zu führen, und der praktische Unterschied liegt nicht im Bot, sondern darin, wo dein Verlauf landet.

Es gibt Dienste, die nur in WhatsApp leben und das Ergebnis in eine Google-Tabelle oder ein Web-Dashboard schreiben. Du installierst nichts, und genau das ist ihr Reiz. Dafür musst du für den Monatsüberblick die Tabelle öffnen, und Limits pro Kategorie, Sparziele oder ein Widget auf dem Startbildschirm gibt es dort meist nicht oder nur als separates Dashboard. Wer bisher ein Haushaltsbuch in Excel führt, kennt das: Die Daten sind da, aber der Überblick kostet Arbeit.

Das andere Modell ist das von AI Money: Der Chat ist ein Eingang zu einer vollständigen App. Was du per WhatsApp schickst, landet im selben Buch wie das, was du von Hand einträgst, und daraus entsteht alles andere: Limits, Spartöpfe mit Sparzielen, Schulden, Berichte, Export als PDF, CSV oder Excel und das Widget auf dem iPhone. Wer nur vier Ausgaben notieren will, bekommt damit mehr App als nötig. Wer seit Monaten versucht, am Monatsende im Plus zu landen, bekommt genau das, was fehlt.

Wann passt eine andere Lösung besser?

Zwei konkrete Fälle, in denen wir nicht die Antwort sind, damit du keinen Nachmittag verlierst.

Wenn du gar keine App installieren willst, passt ein Dienst, der nur im Chat lebt, besser zu dieser Idee als wir. Und wenn du nach einem Urlaub mit Freunden ausrechnen willst, wer wem wie viel schuldet, auch nicht: AI Money hat eine Gemeinschaftskasse für Paare, mit Einzahlungen und gemeinsamen Ausgaben, führt heute aber kein Schuldenbuch zwischen mehreren Personen.

Was kostet es, Ausgaben per WhatsApp zu erfassen?

Der Einstieg kostet nichts, und es wird keine Kreditkarte verlangt. Im Gratis-Plan trägst du 2 Transaktionen pro Tag per WhatsApp ein, Sprachnachrichten und Fotos zählen dazu. In der App selbst sind Transaktionen von Hand dagegen unbegrenzt, genau wie Kategorien und Limits. Die App zeigt im Gratis-Plan Werbung.

AI Money Pro hebt das Tageslimit im Chat auf, entfernt die Werbung und bringt weitere automatische Wege wie die Apple-Pay-Erfassung per Kurzbefehl auf dem iPhone. Im App Store in Deutschland kostet Pro 3,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr (Stand: 30.09.2026); die App zeigt dir den Preis, bevor du etwas bestätigst.

Häufige Fragen zu Ausgaben per WhatsApp

Wie erfasse ich eine Ausgabe per WhatsApp in AI Money?

Du verknüpfst deine Nummer einmal in den Einstellungen der App, mit einem Code aus 6 Zeichen, den du an Denis schickst, den KI-Assistenten von AI Money. Danach schreibst du ihm die Ausgabe in normaler Sprache, zum Beispiel „Bäcker 4,80“. Denis erkennt Betrag, Kategorie, Datum und Händler, antwortet dir mit dem, was er verstanden hat, und die Transaktion erscheint in der App. Er nimmt auch Sprachnachrichten und Fotos von Kassenbons an.

Wie viele Ausgaben kann ich kostenlos per WhatsApp erfassen?

Zwei pro Tag im Gratis-Plan von AI Money, ohne Kreditkarte und ohne Testphase, die abläuft. Sprachnachrichten bis 30 Sekunden und Fotos von Kassenbons zählen zu diesen zwei Einträgen. Das Limit beginnt um Mitternacht in deiner Zeitzone neu. Mit AI Money Pro, im deutschen App Store 3,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr, entfällt das Tageslimit.

Kann ich eine Ausgabe im WhatsApp-Chat korrigieren oder löschen?

Ja, ohne die App zu öffnen. Du antwortest auf die Bestätigung von Denis, etwa mit „ändere auf 30“ oder „das war Gesundheit“, oder schreibst „bearbeite …“ für die letzte Transaktion. Denis ändert Betrag, Kategorie, Titel, Datum, Währung und auf Wunsch, ob es Ausgabe oder Einnahme war. Zum Löschen schreibst du „lösche die letzte“: Denis zeigt dir die Transaktion und löscht sie erst, wenn du mit „ja“ bestätigst.

Welche Daten bekommt der WhatsApp-Bot von mir?

Die Nachricht, die du schickst, und nichts aus deinem Verlauf. Text, Sprachnachricht und Kassenbon-Foto gehen an einen Server von AI Money und von dort an einen KI-Anbieter, der sie auswertet; welche Anbieter das sind, nennt die Datenschutzerklärung. Deine Transaktionsliste liegt auf deinem Handy. Schaltest du „Konten in WhatsApp“ ein, bekommt der Bot von diesen Konten nur Name, Spitzname, Währung und Kontoart, keine Salden und keine Kartennummern.

In welchen Sprachen antwortet der WhatsApp-Bot von AI Money?

Auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Japanisch. Denis antwortet in der Sprache, die du in der App eingestellt hast, und das gilt für Bestätigungen, Hinweise zum Tageslimit und die Rückfrage vor dem Löschen.

Muss ich mein Bankkonto verbinden, um den WhatsApp-Bot zu nutzen?

Nicht nötig, und die App fragt auch nicht nach deinen Online-Banking-Zugangsdaten. Ausgaben kommen rein, weil du sie schreibst, einsprichst oder fotografierst. Die praktische Folge: Auch Bargeld wird erfasst, also genau das, was eine App mit Bankanbindung nicht sieht, und es funktioniert mit jeder Bank, ohne Liste unterstützter Institute.

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